Gedanken

für einen tieferen Einblick

Kritik vs. Feedback.

September 2023

Jeder Mensch macht Fehler, das ist normal. Wir sollten aus unseren Fehlern lernen, wachsen und uns weiterentwickeln. Doch ob und wie das möglich ist, hängt zwar immer von uns selbst ab, aber auch davon, wie unser Umfeld seine Nachrichten überbringt und was der Inhalt dieser Nachrichten ist. 

Es gibt aber einen Unterschied zwischen ungefragter Kritik oder gewünschtem Feedback. Kritik dient in erster Linie dazu, einen Mangel zu bekunden. Feedback hingegen beurteilt das Geleistete, was durchaus erschliessen kann, dass es gar nichts zu bemängeln gibt.

Im Alltag wird beides trotzdem gerne in einen Topf geworfen. Jeder, der Kritik äussert, kennt es, selber Kritik zu erhalten und erinnert sich an das mulmige Gefühl im Magen, sobald diese ansteht. Das ist eigentlich schade, denn Feedback und Kritik gilt es in erster Linie konstruktiv zu verstehen.

Ich bin unheimlich froh, wenn ich mit Menschen zutun habe, die mir sowohl Kritik als auch Feedback auf angenehmer Art und Weise sagen. Ich wachse daraus und sehe es als eine Lernhilfe.

❤ L

"Einfühlsamkeit bedeutet, in unbekannte Tiefen eines anderen Lebewesens einzutauchen und Hand in Hand mit ihm wieder aufzutauchen."

Selbstreflexion.

August 2023


Selbstreflexion.

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Ziel ist es unter, besser abschätzen zu können, welche Auswirkungen das eigene Denken, Fühlen und Tun auf die Zukunft haben wird. Reflektierst du dich regelmäßig selbst, lernst du, über den Tellerrand hinauszublicken und die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Schaffst du es, dir ein Bild davon zu machen, wie es aktuell um dich selbst als Individuum und als Teil der Gruppe steht, kannst du Stärken ausbauen und an Defiziten arbeiten. „Arbeit“ ist ein wichtiges Stichwort, denn das ist es, was Selbstreflexion ebenfalls ist: jeden Tag Arbeit an dir selbst. Die Reflexion ist ein Prozess und du musst bereit sein, dich diesem zu stellen.

Reflektierst du dich und die aktuellen Umstände, denen du ausgesetzt bist, regelmäßig, fällt es dir zukünftig leichter, Lösungen zu finden. Situationen, die du ändern möchtest, gehst du aktiv an, ohne lange nach dem richtigen Weg suchen zu müssen. Dein Handeln wird zielführender, denn dank der Selbstreflexion weißt du, wie sich welche Denk- und Handlungsmuster auf die Situation, in der du dich befindest, auswirken. 

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt. Auch wenn wir nicht schaffen, das zu ändern, was wir uns wünschen, können wir selber immer versuchen es uns selber vorzuleben. Du magst keine Beleidigungen? Benutze sie nicht. Du freust dich, wenn sich jemand bei dir bedankt? Bedanke dich. Wir leben für uns ganz alleine, und wir können immer nur die beste Version von uns selber sein.

❤ L

"Verantwortung wird nicht übergeben. Sie wird übernommen."

Trigger.

Juli 2023


Wenn wir uns ärgern, ist es wichtig, erst einmal in sich selber hineinzuhören ...

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... und herauszufinden, was uns eigentlich genau stört und was die Ursache ist, dass uns etwas „triggert“. Denn das hat immer mit uns selber zutun, das gegenüber ist meist nur der Auslöser, der den Trigger hervorrufen kann.

Ein emotionaler Trigger ist allgemein alles, was eine starke emotionale Reaktion hervorruft, wie Wut, Traurigkeit oder Angst. Ob beim Halter oder beim Hund, Trigger kann es auf beiden Seiten geben. Diese Emotionen können ihre Wurzeln in den negativen Erfahrungen und traumatischen Ereignissen der Vergangenheit haben, die dann durch Ereignisse oder Situationen in der Gegenwart ausgelöst werden können. Dann funktionieren Trigger als Reize, die eine Überflutung mit den nicht verarbeiteten Traumata und damit verbundenen Gefühlen verursachen, die damals in der traumatischen Situation abgespeichert worden sind. Sie sind also der Hinweis auf eine tiefergehende Ursache, weshalb uns ein Reiz, Thema etc. stark beschäftigt.

Diese Reaktionen sind selten hilfreich, beispielsweise Aggressivität. Oder sie können einen Teufelskreis negativer Gedanken in Gang setzen. Es kommt auf uns und unsere Erfahrungen an. Es gibt Gott sei Dank Möglichkeiten, erfolgreich mit emotionalen Triggern umzugehen, sowohl unmittelbar, wenn wir getriggert werden, aber auch langfristig.

Unsere Gefühle sind ein Ausdruck unbewusster Bedürfnisse. Es ist in Ordnung, wütend, aufgebracht oder verängstigt zu sein. Wir müssen lernen, unsere Gefühle zu akzeptieren, ohne uns von ihnen überwältigen zu lassen. Wir haben vielleicht nicht alle unsere Gefühle unter Kontrolle, aber wir haben die Kontrolle über das, was wir tun und wie wir reagieren. Da es fast unmöglich ist, den Überblick zu behalten, wenn wir von Emotionen überwältigt werden, versuchen wir am besten erstmal Abstand in dieser Situation zu gewinnen, damit wir im Nachgang klarer sehen können. Denn hochemotionales Denken bringt keine klaren Lösungen.

❤ L

"Die höchste Form der Intelligenz ist es, zu beschreiben ohne zu bewerten."

Empathie.

Juni 2023


Empathie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen ...

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... und auf die Gefühle anderer Menschen einzugehen. Wer empathische Fähigkeiten hat, kann die Welt mit den Augen eines anderen sehen, Gefühle hinterfragen und sie verstehen. Im Zusammenleben mit Menschen und vor allem mit unseren Hunden, ist diese Eigenschaft tendenziell für eine erfolgreiche Kommunikation.


Menschen ohne nötiger Empathie kennen kein selbstloses Handeln und sind immer auf ihren eigenen Nutzen und Vorteil bedacht. Sie setzen deshalb auch Manipulationsstrategien ein, um ihre Ziele zu erreichen. Sie sind sehr kritisch anderen gegenüber und haben Vorurteile, die sie nicht hinterfragen. Sie konzentrieren sich auf ihre eigene Welt und interpretieren ihre eigene Wahrnehmungen anders als ihre Mitmenschen. Es mangelt nicht nur an Mitgefühl, sondern sie sind häufig erfahrene Manipulatoren, die nur auf ihre eigenen Ziele und Vorteile ausgerichtet sind.

Meine Kundin fragte mich „Ist es nicht traurig, dass man sehr lange nach einfühlsamen Menschen suchen muss?“ Ich liebe meine Coachings, weil sie mit Kunden gefüllt sind, die empathisch sind. Die Vorurteile hinterfragen und sich nicht manipulieren lassen. Ein ehrlicher Umgang ist mir wichtiger als alles andere. Wäre ich nicht empathisch, hätte ich einen anderen Weg eingeschlagen. Empathische Menschen sind in der Lage, die Gefühle ihres Gegenübers zu verstehen und auch mitfühlen zu können. Wäre ich nicht einfühlsam, würde sich keiner auf Augenhöhe und unverstanden fühlen. Für einfühlsame Menschen wie mich, war der Umgang mit empathielosen Personen besonders schwierig. Aber auch das kann man lernen, damit umzugehen. Denn eins lernen wir definitiv daraus, SO will man nie sein.

❤ L

"Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben."

Ursachenforschung.

Mai 2023


Symptome bekämpfen anstatt Ursache erforschen? ...

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Nehmen wir ständig Ibuprofen wegen Kopfschmerzen, behandeln wir das Symptom. Irgendwann gewöhnt sich der Körper an die Menge und wir brauchen mehr Schmerzmittel. Dies ist recht einfach und hilft auch für den Moment, aber dauerhaft ist das keine Lösung. Woher kommen die Kopfschmerzen? Ursache finden, behandeln und das Symptom hört auf. Wenn wir also jetzt 1 und 1 zusammenzählen, wissen wir auch, dass es bei uns Menschen mit der Gesundheit und vor allem der Psyche sehr ähnlich ist.

Genau so verhält es sich auch, wenn wir Problemverhalten in der Hundeerziehung nur als Symptom behandeln, also nur das Problemverhalten an sich abstellen wollen.
Ohne zu hinterfragen, ob man vielleicht etwas verändern muss, das hinter diesem Verhalten steckt. Dadurch gibt es dann häufig kurzzeitige Verbesserungen oder Erfolge, langfristig taucht das Problem, oder ein anderes, dann aber leider meistens wieder auf. Eben weil etwas dahinter steckt, das dieses Verhalten eigentlich verursacht. Was ich tagtäglich beispielsweise ansehen musste, Steine in eine Flasche, wenn der Hund bellend beim Gassi reagiert, Flasche zum Einsatz. Was verknüpft der Hund damit? Das kann nur in die Hose gehen.

Also, das heißt, den Grund für das Beispiel mit den Kopfschmerzen erkennen und behandeln. Ebenso beim Hund. Natürlich müssen wir bei Problemverhalten auch das Verhalten an sich umformen. Aber wir müssen überprüfen, ob es Gründe für das Verhalten gibt, an denen wir ansetzen und die wir verändern können. Mit Ursache meine ich übrigens nicht unbedingt den Kern (größtenteils ja), sondern vielmehr das, was das Problemverhalten aktuell ebenso MIT verursacht oder gar verstärkt.

❤ L

"Im Kern liegt die Lösung, nicht in den Symptomen. Eine Reaktion kommt aus dem Gelernten, ob positiv oder negativ."

deine Gedanken.

März 2023


Ist dir das auch schon einmal aufgefallen? Wir geben uns ständig unverschämt viel Mühe, ...

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andere Menschen mit Respekt und Mitgefühl zu behandeln und Rücksicht zu nehmen. Und was ist mit uns selbst? 

Als wenn wir nicht die allerersten wären, die eine liebevolle Behandlung durch uns selbst brauchen und auch verdienen! Denn nur wer sich um sich selbst sorgt, kann sich auch um andere sorgen, nur wer sich selbst liebt, kann irgendwann auch einmal jemanden anderes lieben. Wie willst du jemanden deine Liebe geben, wenn du sie selbst gar nicht besitzt?

Würde jemand, der sich selbst liebt, Herausforderungen scheuen? Nein. Er hätte keine Angst vor ihnen. Er ist von Natur aus risikofreudiger und deshalb auch erfolgreicher. Wieso? Weil er sich nicht für irgendwelche Misserfolge oder Fehler seinerseits fertig macht. Weil er den ganzen Kram nicht darüber entscheiden lässt, wieviel Wert er ist. Außerdem ist er felsenfest davon überzeugt, dass er Glück und Erfolg verdient hat. Deshalb geht er raus in die Welt, und strebt danach. 

Wie willst du jemals erfahren, dass du genug bist, dass Fehler in der Tat nichts über deinen Wert aussagen, wenn du es nie am eigenen Leib erfahren hast? Nur im echten Leben kannst du lernen, dich selbst nicht zu verurteilen. Da bringen dir auch Jahre grübeln in deinen sicheren vier Wänden nichts.

Du hast die Wahl - jeder hat sie.

❤ L

"Du brauchst keine Bestätigung anderer, um gut genug für dich zu sein."

unversehrt bleiben.

Dezember 2022


"Im Leben zurecht zu kommen heißt: mit möglichst wenig Aufwand den größtmöglichen Gewinn erzielen und dabei unversehrt bleiben." - Dr. Ute Blaschke Berthold

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Neben fressen, trinken und schlafen steht an aller erster Stelle das Bedürfnis nach Sicherheit. 

Die Bezeichnung "unsicherer Hund" ist sehr geläufig. Doch die wenigsten machen sich Gedanken, was denn einen Hund zu einem unsicheren Hund macht - was denn dazu beiträgt aus einem Hund einen souveränen Hund zu machen. Die meisten Menschen betrachten die Unsicherheit eines Hundes als etwas, das in die Wiege gelegt wurde und einfach akzeptiert werden muss. Wer aber mit dem Bedürfnis nach Sicherheit achtsam und pflichtbewusst umgeht, wird feststellen, dass der Hundehalter zu einem großen Teil und manchmal in völlig banalen Situationen die Verantwortung übernehmen, und für seinen Hund einstehen muss.

Das muss nicht heißen, dass man sich überall einmischen muss. Doch es bedeutet, dass man in der Lage sein muss, zu erkennen, wann sich der Hund in einer Situation nicht wohlfühlt. Und zu wissen, wie man dann dem Hund am besten zur Seite stehen kann.

Könnten Hunde von Anfang an selbst entscheiden, würden sie öfters einen Umweg machen um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen.


❤ L

"Im Leben zurecht zu kommen heißt: mit möglichst wenig Aufwand den größtmöglichen Gewinn erzielen und dabei unversehrt bleiben."

kommunizieren.

Oktober 2022


Wie wichtig es heute für den Hundehalter ist, ...

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die Hundesprache gut lesen zu können, ist vielen klar. Damit uns auch der Hund gut lesen kann, ist es von Bedeutung, ihm gegenüber eine klare und verständliche Ausdrucksweise zu entwickeln. Die Tiere verstehen uns nicht immer sofort, aber sie können lernen, uns und unsere Körpersignale zu verstehen. Aber kommunizieren Hundehalter immer eindeutig? Manchmal werden Hunde regelrecht „zugetextet“, oder sie bekommen etwas gesagt, der Halter drückt aber über die Körpersprache etwas ganz anderes aus. Diese Ambivalenz versteht der Hund nicht und er gerät dadurch unter Stress oder auch Erwartungsunsicherheit.

Selbst wenn wir nicht sprechen, spricht unser Körper Bände. Jeder Hund möchte gerne mit seinem Halter kommunizieren. Werden die Kommunikationsangebote des Hundes jedoch nicht erwidert, dann stumpft das Kommunikationsbedürfnis des Hundes schnell ab. Dann entsteht ein Hund-Halter-Gespann, dass so scheint, als würden sie gemeinsam aber einsam durch die Gegend laufen.

Über eine klare Kommunikation zwischen Mensch und Hund kann eine vertrauensvolle Bindung aufgebaut werden. Und wenn die Kommunikationsangebote vom Hund erkannt werden, ist es eine super Voraussetzung für die zukünftige Orientierung vom Hund.


❤ L

"Man kann nicht nicht kommunizieren."

Freundlichkeit.

September 2022


Was bedeutet Freundlichkeit?  ...

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Nein, Freundlichkeit hat nichts mit Scheu vor Auseinandersetzungen zu tun. Nein, Freundlichkeit ist auch nicht die charakteristische Eigenschaft von Weicheiern, wie gern vermutet wird. Von Menschen also, die immer den Weg des geringsten Widerstands suchen und gehen. Kurz und gut, Freundlichkeit ist kein Ausdruck von Konfliktscheu, ängstlichem Vermeidungsverhalten und der Bereitschaft zu schnellem Zurückweichen.

Anderen freundlich gegenüberzutreten ist schlicht und einfach die konsequente Umsetzung von der wiederholenden Erkenntnis, uns eigenen Kummer zu ersparen. Miese Gefühle versauen den Rest des Tages, blockieren die eigene Konzentration und Leistungsfähigkeit - und schon haben wir uns selbst Kummer bereitet, der uns noch lange belasten kann. Wer sich vom Moment hinreißen, von der Situation provozieren und sich von außen diktieren lässt, wird immer damit zu kämpfen haben. 

In vielen, wenn nicht gar in den überwiegenden Fällen signalisiert ein vermeintlich unfreundliches Verhalten viel eher eine innere Anspannung. Häufig auch eine situative Unsicherheit, die sich nach außen kämpft. Trifft nun auf diesen inneren Druck äußerer Gegendruck, kann dabei nur ein lauter Konflikt entstehen. Denn: Druck erzeugt Gegendruck. 


❤ L

"Choose Kindness. Especially, when you don't want to."

funktionieren.

August 2022


Wenn wir uns bewusst machen, dass sich die Hunde das Leben bei uns sowie die Umstände nicht ausgesucht haben, werden ...

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wir auch verstehen, warum es für die meisten Hunde eine sehr große Aufgabe ist in jeglicher Alltagssituation die Fassung zu bewahren und gelassen zu bleiben.

Was können wir also machen? Wir machen es zu unserer Aufgabe, unseren Hunden die nötige Hilfe und Unterstützung zu bieten, wie sie in schwierigen Situationen benötigen.

Anstatt also das nächste Mal den Satz mit "das funktioniert schon wieder nicht" zu beenden, würde ich den Satz umformulieren. Es läuft einfach momentan nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben und wir geben unser Bestes, die Situationen für den Hund so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Ursachen können so vielfältig sein. der Hund ist vielleicht überfordert, hat Schmerzen, ist wohlmöglich unsicher, ist sehr aufgeregt oder hat es einfach noch nicht gelernt.

Du kannst auf viele Faktoren achten, wenn du möchtest, dass es "endlich funktioniert". Denke an kleinschrittiges Training. Verbiete ihm nicht seine Bedürfnisse nachzugehen, lass' deinen Hund auch mal seine Hundesachen machen, bevor du ihn immer davon abbringen möchtest. Belohne deinen Hund ausgiebig, wenn er das richtige macht, es soll sich schließlich immer für ihn lohnen, wenn er sich an dir orientiert ...

Es ist okay, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Dran bleiben.


❤ L

"Wenn eine Blume nicht blüht, schaust du darauf, was an ihrer Umgebung nicht stimmt, und beschuldigst nicht die Blume."

Vergangenheit.

Februar 2022

Oft schreiben mir Menschen, wie schön sie die Harmonie und das Vertrauen zwischen Nacho und mir finden. Das stimmt, ich finde das auch, aber nicht alles beruht auf Vertrauen ...

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Wir haben Momente, da fehlt Nacho die nötige Sicherheit. Erzeigt in manchen Situationen immernoch starke Stressanzeichen und Unsicherheiten.


Ich weiß, wir können daran arbeiten. Aber woran arbeiten wir denn genau? 


An dem Menschen - an mir. 

Wir sind Menschen und machen Fehler. Das wichtige ist nur, dies zu erkennen und daraus zu lernen. Dein Hund trägt dir nichts nach, er verzeiht dir und begleitet dich bei jeder Hürde. 

Wenn wir keine hohen Erwartungen an uns oder jemand anderen hätten, dann würden wir auch weniger in Zukunft enttäuscht werden. Ebenso zählt der Leistungsdruck und Angst vor dem Scheitern dazu, denn wer mag sich nicht gerne von seiner besten Seite zeigen? Das können wir auch, aber ohne an uns selber zu hohe Erwartungen zu haben.


Wir haben eine schlechte Note, trotzdem haben wir unser bestes gegeben. Ein Hund zieht an der Leine, er hat seine Gründe und wir tun unser bestes um ihm zu helfen. 

Hohe Erwartungen an uns sind oft durch die Gesellschaft geprägt. "Nicht negativ auffallen" und "dem gegenüber gefallen wollen". 

Nein - das wichtigste ist zu aller erst, gefalle DIR, so wie DU bist.

❤ L

"Wer zu viel erwartet, darf sich nicht wundern, wenn er zu wenig bekommt."

Meinungen.

Januar 2022

Ich bin ein ehrlicher, offener und fröhlicher Mensch. Ein Mensch, der gerne Danke und Bitte sagt. Ein Mensch, der gerne mal redet und auch gerne zuhört ...

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Ein Mensch, der gerne lernt, lehrt und sich belehren lässt. Ein Mensch, der zwischen den Zeilen liest und zuhört. Ein Mensch, der gerne mal diskutiert und sein Wissen mit der Welt teilt, um sie für viele zu einem besseren Ort zu machen.

Und dann gibt es dieses Land, das nennt sich passiv aggressiv. Herrscher dieses Landes sind all die Personen, die einem vermeintlich einen lieb gemeinten Ratschlag geben und dann nicht damit umgehen können, wenn man anderer Meinung ist. Immer wieder gibt es Diskussionen darüber, ob unsere Gesellschaft zunehmend narzisstischer wird. Sind die Menschen nur noch auf ihren Erfolg und eine perfekte Selbstdarstellung fokussiert? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es nicht.

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Jeder Mensch darf sich auf sich selber fokussieren. und das beinhaltet jeden Menschen auf dieser Welt. Ich höre mir gerne die Meinung anderer an, wenn jemand das Bedürfnis hat, mir diese mitzuteilen. Inwiefern ich mich dieser annehme, ist jedoch einzig und allein meine Entscheidung.

Wie authentisch könnte ich denn noch sein, wenn ich mich auf alles verlasse und jede einzelne Meinung und Empfehlung annehme, die mir jemand einreden möchte?  Hinterfragen und reflektieren.

Ich stehe zu 100% hinter meinen Werten und das darf jeder einzelne. Ich hinterfrage mich, aber auch andere. Ich lerne gerne dazu. Wer damit nicht umgehen kann, dass Menschen für sich selbst entscheiden, wie sie mit dem Wissen und anderen Meinungen umgehen und mit deren passiven Aggressivität noch provozieren wollen, dürfen sich gerne mal fragen, woher diese negative Stimmung eigentlich kommt.

Kenne deinen eigenen Wert und lerne ihn zu schätzen.

❤ L

"Achte darauf, was und wie du über andere redest. Es sagt mehr über dich aus, als über die anderen."

Grenzen.

Dezember 2021

Jeder Mensch hat seine individuellen Grenzen - wenn also andere Menschen unsere Grenzen überschreiten, reagieren wir oft gereizt und behaupten manchmal sogar beim Gegenüber, er sei respektlos ...

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Eigentlich, sieht es aber anders aus. Wir haben zwar eine innere Grenze, haben diese aber wahrscheinlich nie beim Gegenüber kommuniziert. Jeder Mensch ist anders und hat andere, für sich unterschiedliche Grenzen. 

Manchmal müssen wir selber reflektieren: Wenn wir nämlich ständig für alle sofort zur Stelle stehen, dann verlässt sich unser Umfeld darauf, und nutzt es dann auch. Unbewusst sind wir für alle verfügbar und nach einer gewissen Zeit, merkt man oft viel zu spät, dass es zu viel wird. Wir haben Kopfschmerzen, wir schlafen unruhig, wir haben Erwartungen, und weil wir natürlich jedem helfen wollen und niemanden enttäuschen möchten, ändern wir nichts.

Es ist aber völlig in Ordnung, sich mal zurückzunehmen. Es ist ok, mal nicht zu antworten oder definitiv mal "Nein" zu sagen, weil man einfach keine Lust hat. du alleine, hast die Macht über deine Grenzen. Du alleine entscheidest, was dir gut tut. Auch wenn wir oft mal ein schlechtes Gewissen haben, sind dies immer noch Entscheidungen in unserem Kopf, die wir für uns selber treffen. ein "Nein" zu anderen, kann ein "Ja" zu uns selber sein. Niemand muss Erwartungen von jemanden entsprechen, denn Erwartungen sind eine Einstellung des Menschen, die immer unterschiedlich ausfallen können.

❤ L

"Du kannst niemals alle mit deinem Tun begeistern, selbst wenn du übers Wasser läufst, fragt einer ob du zu blöd zum Schwimmen bist."

Negativer Glaubenssatz.

November 2021

Es gibt unzählige negative Glaubenssätze. Ich hatte auch lange mit einem zu kämpfen. Dieser negative Glaubenssatz, der mich lange begleitet hat: es allen recht machen zu müssen und wollen ...

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Woher kommt aber dieser Glaubenssatz? Es kann individuelle Gründe haben, die je nach Mensch unterschiedlich ausfallen.

• Angst vor Ablehnung
• Konfliktvermeidung
• Kindheitsprägung
• andere schützen wollen
• unersetzbar sein

Wir verhalten uns oft bloß so, wie wir denken, dass es nützlich für andere ist oder wie es ihnen gefallen könnte. Wenn wir uns jedoch vor Augen führen, dass es meist nur unsere eigenen Vorstellungen sind, mit denen wir uns unter Druck setzen, kann uns das dabei helfen, es nicht mehr allen recht machen zu wollen – und das kann viele Vorteile haben. Und wir müssen es gar nicht allen recht machen! Warum?

Nicht, indem du es allen recht machst, musst du dir Zuneigung verdienen, sondern indem du anderen zeigst, wer du wirklich bist, gibst du ihnen die Chance, dich zu akzeptieren und zu schätzen, wie DU bist.

Sowohl die andere Person als auch du habt also die Freiheit, das zu tun, was euren eigenen Bedürfnissen entspricht, ohne füreinander an Wert zu verlieren.

Negative Glaubenssätze, die uns seit der Kindheit begleiten, können hartnäckig sein. Habe deshalb Geduld mit dir. Es wird sich oft unbequem anfühlen. Aber auf Dauer wird es immer leichter fallen. Du wirst an Fahrt aufnehmen und bemerken, dass du dich fortbewegst – nicht im Kreis, sondern in Richtung deiner Ziele und Wünsche. Weniger Druck und weniger tun, mehr Wertschätzung, Liebe und Vertrauen. was es sicherlich dazu braucht, ist die Bereitschaft zur Selbstreflexion, Übung und den Mut, du selbst zu sein - jeden Tag. 

❤ L

"Je entspannter du bist, desto erfolgreicher wirst du sein."

Zeit.

Oktober 2021

In unserer Menschenwelt gibt es immer den Druck, möglichst viel in möglichst wenig Zeit zu schaffen. Das überträgt sich häufig auch auf die Spaziergänge mit unseren Hunden ...

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Alles möglichst eng getaktet, man hat schießlich nur eine Stunde Zeit dafür, bis man wieder zur Arbeit muss. Dabei ist es doch viel wichtiger, wie wir die gemeinsame Zeit mit unseren Hunden nutzen. 


Sind wir mit unseren Gedanken bei unseren Hunden? Haben wir Spaß? Vergessen wir die Zeit für einen kurzen Moment, um den Augenblick zu genießen? 

In der Hundewelt geistert immer noch der Gedanke umher, dass der Hund doch ordentlich ausgelastet werden muss mit stundenlangen Spaziergängen, Hundesportarten etc.
 
Die meisten Hunde brauchen aber gar nicht so viel, sondern sind mit zu viel Programm schlicht und einfach überfordert. Sie drehen noch mehr auf und werden unruhiger. Worauf oft für uns Fehlverhalten entstehen. Dann heißt es wieder, der Hund sei nicht ausgelastet. Ein Teufelskreis, den man durch Entspannung und Ruhe durchbrechen kann. Ein wichtiger Aspekt dabei: Es steht nicht mehr die Erziehung im Fokus. Denn hier entstehen Erwartungshaltungen und der Fokus wird schnell auf die Fehler und das unerwünschte Verhalten des Hundes gelenkt. Vielmehr geht es darum, einfach gemeinsam Spaß zu haben. 

Schaue also einmal ganz genau hin, wieviel und was deinem Hund eigentlich gut tut. Jeder Hund, sowie jeder Mensch ist individuell. Lass dich also nicht von Pauschalaussagen verunsichern. Das gleiche gilt für eure gemeinsame Zeit, eure Bedürfnisse und das Wissen über euch. Ich bin mir ziemlich sicher, du wirst ein gutes Gefühl dafür haben, was dein Vierbeiner braucht. 

Ist plötzlich doch wieder alles so viel? Dein Hund muss schon wieder kürzer treten? Häufig lassen sich solche Situationen vorhersehen. Plane dir Zeiten mit deinem Hund fest ein. Die nur für dich und ihn sind. Was du dort machst, kannst du natürlich direkt mit einplanen oder spontan entscheiden, je nachdem auf was ihr zwei gerade Lust habt. Anfangs kann die aktive Umstellung auch etwas schwer sein, aber dein Bauchgefühl wird immer ehrlich zu dir sein! Lege für deinen Hund Pausen ein, aber vergiss auch deine Pausen nicht.

❤ L

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln."  


Trauer.

September 2021

Die Trauer um ein Tier tut nicht weniger weh, als die von einem Menschen. Der Hund begleitet uns Jahre, wir haben die Verantwortung und wir haben sie wie einen Schatten immer bei uns. Für einen Hund sind wir sein ganzes Leben ...

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Es knistert, der Hund kommt angelaufen und guckt nach dir. Du ziehst deine Jacke an, der Hund kommt wedelnd auf dich zu. Du verspürst Schmerz, der Hund legt sich zu dir und ist einfach nur da und schenkt dir seine Wärme.

Unsere Hündin ist verstorben. Die Trauer sitzt tief und jeder Gedanke wird gefolgt von einer Träne. Es ist, als würde ein Stück von unserem Herzen fehlen..

Hunde faszinieren mich auf so viele verschiedene Art und Weisen.  Unsere Hündin Funny hat Nacho sehr geprägt. Mein Bauchgefühl sagte mir, Nacho sollte sich verabschieden können. Also nahm ich ihn mit zu ihrem Lieblingsplatz, auf dem sie noch lag.

Nacho beschnupperte sie vorsichtig. Er war ganz sanft und liebevoll. Während meine Familie und ich trauerten, kam Nacho zu jedem einzelnen und leckte uns ab, ließ sich streicheln und war für uns da. Warum das so besonders ist? Nacho ist kein Kuschel-Hund. Er ist kein Fan vom Streicheln und vom großen Trubel. Er ist sehr sensibel und merkt kleinste energetische Veränderungen.

Ich fand das so schön zu sehen, wie er uns alle versuchte zu trösten. Ich gab ihm danach auch die Zeit das alles zu verarbeiten, da ich der Meinung war, für ihn war das auch sehr anstrengend. Hunde nehmen kleinste Veränderungen in unserer Körpersprache, an unserem Geruch oder an unserer Energie wahr. Deshalb bin ich mir sicher, er hat instinktiv reagiert und deshalb so anders uns gegenüber reagiert.

Hach, ich bin einfach so froh diese wundervollen Wesen in unserer Welt zu haben. Wir können so viel von unseren Hunden lernen - ich kann das nicht oft genug sagen! Passend zum Kontext habe ich einen schönen Text im Internet gelesen:

Wenn deine Liebsten nach Hause kommen, rennst du immer, um sie zu verabschieden.

Lass dir niemals die Gelegenheit entgehen, spazieren zu gehen.

Erlaube, dass die Erfahrung der frischen Luft und des Windes in deinem Gesicht pure Ekstase ist!

Mach' Nickerchen, erhol dich. Leg dich gut hin, bevor du aufstehst.

Laufen, hüpfen und spielen täglich.

Vermeide es, zu  "beißen wenn nur ein Grunzen reichen würde."

In einem sehr heißen Wetter trinkt man viel Wasser und liegt unter dem Schatten eines üppigen Baumes.

Wenn du glücklich bist, tanze deinen ganzen Körper.

Genieße jeden Momente. Erfreue dich über die kleinsten Dinge.

Sei loyal und ehrlich.

Tu niemals so, als seist du etwas, das du nicht bist. Sei authentisch!

Und vergiss niemals: Wenn jemand einen schlechten Tag hat, bleibt still, setz dich nah und lass ihn das Gefühl haben, dass du da bist.


30.06.2009 - 14.09.2021 Funny

"Wir können schöne Erlebnisse im Leben nicht festhalten, doch wir können sie für immer mit Freude im Herzen tragen."

30.06.2009 - 14.09.2021
Funny

Sture Hunde.

August 2021

Ich habe schon oft Sätze von Haltern gehört wie "der ist aber bockig" oder "der ist stur, lass ihm das nicht durchgehen". Gibt es denn sture Hunde? ...

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Nein. Es gibt keine sturen oder bockigen Hunde. Oft kann der Hund einfach in manchen Situationen nicht anders. Hunde sind wahnsinnig tolerant und machen nichts, um uns zu "ärgern".

Bei Hunden spielt Körpersprache und vor allem auch unsere Stimmung eine große Rolle. Wenn wir eine hohe Erwartung haben, wir gestresst sind, weil wir jetzt unbedingt im Zeitdruck ein Foto schießen wollen, dann haben wir eine ganz andere Körperhaltung. Es entsteht beim Hund eine Erwartungsunsicherheit. Wir zeigen dem Hund eine angespannte Mimik, haben vielleicht eine andere Stimmlage, sind gestresst und erwarten ein Signal, welches der Hund in dem Moment somit nicht ausführen kann. Wir vermitteln Unruhe, weil wir selbst gestresst sind und keine Ruhe ausstrahlen.

Oft sind gerade diese Hunde eher sensibel oder unsicher, aber auf keinen Fall stur. Hunde reagieren dann eher mit beschwichtigenden Signalen und machen „lieber nichts, anstatt was falsches“.

Dazu kommt auch die Frage, hat der Hund das Signal in verschiedenen Erregungslagen und Schwierigkeitsstufen gelernt? Erwarte nichts von deinem Hund, was du ihm nicht beigebracht hast. Ohne Druck und Zwang funktioniert das nicht, und ich solchen Momenten ist der Hund sicherlich nicht "stur". 

Wenn bei uns ein Signal nicht funktioniert, dann reflektiere ich die Situation und überlege:

  • Habe ich diese Situation schonmal so gehabt? 
  • Konnten wir in so einer schwierigen Situationen bereits üben? 
  • Wie viel hat mein Hund heute schon geleistet? 
  • Zeigt er gerade Stresssignale? 
  • Bin ich gerade entspannt? Habe ich Zeitdruck?


Wenn ich gestresst und genervt bin, dann brauche ich von meinem Hund keine Gelassenheit erwarten. Der Hund zeigt uns durch seine Körpersprache sehr früh, dass er mit der Situation überfordert ist.

 
Es wird oft vom Hund verlangt, sein Verhalten zu ändern, doch wie soll er das schaffen, wenn wir ihm das Gegenteil von Souveränität zeigen? Unser Verhalten spielt eine enorm große Rolle. Wenn wir also unser Verhalten so verändern können und dazu klarer kommunizieren, dann können uns unsere Hunden besser einschätzen und die Erwartungsunsicherheit schwindet.
 
Es gibt keine sturen, bockigen Hunde. Sie hatten einfach noch nicht die Chance, es genau in diesen Situationen kleinschrittig zu lernen.

Auch wenn Hunde nicht über Worte mit uns kommunizieren, sie haben trotzdem Gefühle und drücken diese auch auf ihre Weise aus. Schaue also das nächste Mal genauer hin, warum die Situation gerade nicht so gut lief, wie sie "eigentlich" immer läuft.


❤ L

"Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren."

Ablehnung.

Juli 2021

Die Angst, was andere über uns denken. Die Angst, ausgestoßen zu werden. So beginnen wir, unseren Hunden gegenüber unfair zu handeln ...

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Der Hund zeigt in unseren Augen ein "Fehlverhalten". Wir sitzen im Park unter vielen Leuten. Wir maßregeln ihn fürs Bellen, bevor wir noch unangenehme Blicke einsammeln. Doch der Kern sitzt wo ganz anders. Der Hund drückt vielleicht nur seine Aufregung, Unsicherheit, Distanzwunsch oder Überforderung durch zu viele Reize aus. Und wir maßregeln unsere Hunde in dem Moment dafür, dass sie uns auf natürliche Wege etwas mitteilen wollen.

Das machen wir, nur um auf keine Ablehnung zu stoßen? Um zu zeigen, dass wir unsere Hunde "unter Kontrolle" haben? Ich kann diese Gedanken verstehen. Ich habe genauso gefühlt. Bauchschmerzen durch Schamgefühle, Ablehnung und freche Kommentare. Natürlich möchte ich auch in keinen Konflikt geraten. Das ist normal.

Ich bin sehr selbstreflektierend. Mir hat es das Herz gebrochen, als mir klar wurde, dass ich meinen Hund zu unrecht behandelt habe, nur um in einem "guten Licht" in der Gesellschaft zu stehen. Ein Hund kommuniziert. Ein Hund darf auch mal sagen, wenn er Abstand möchte. Aber er tut es nunmal in seiner Sprache.

Mein größter Wert ist der Umgang mit meinem Hund. Und um fair zu sein, müssen wir an uns arbeiten. An unserer Einstellung. Wenn wir in Konflikten geraten, dann kann der Hund dafür nicht unfair behandelt werden. Wir tragen die Verantwortung und der Hund soll keinen Konflikt von uns ausbaden.

Es ist so wichtig, dass wir fair miteinander umgehen. Sonst entstehen Kommunikationsprobleme und Schwierigkeiten im Alltag. Und was entsteht daraus? "Unerwünschte Verhalten" des Hundes. Wir handeln nicht fair, wir sind also unberechenbar. Wir kommunizieren nicht klar genug. Wir gehen nicht auf den Gegenüber ein und versuchen ihn nicht zu verstehen. Die Beziehung zum Hund braucht genauso Fundamente wie eine Partnerschaft: Vertrauen, Kommunikation und Akzeptanz.

Wenn wir uns also klar werden, woher die Ursache kommt, dann können wir am "Fehlverhalten" arbeiten. Warum ich Fehlverhalten in Gänsefüßchen schreibe?

Weil wir Menschen das Fehlverhalten individuell definieren. Manchen Haltern stört es, wenn der Hund bei einem Geräusch bellt - andere wiederum sind dankbar darüber, dass der Hund sie vor Bedrohungen warnt.

In der Hunde- wie auch Menschenwelt, können wir nichts pauschal sagen. Jeder Mensch ist ein Individuum und braucht eine individuell zugeschnittene Lösung, genauso wie unsere Hunde.


❤ L